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Johanna Elberskirchen

So 23. Jan 2011, 17:48

Die Erstgeborene Nosferatu:
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So 23. Jan 2011, 17:48

Re: Johanna Elberskirchen

Do 27. Jan 2011, 18:26

Gestorben 1943
Was sind unsere Erstgeborenen denn so jung? Was ist Bonn denn für eine Stadt, dass da soviele Jungspunde an der Macht sind? Oder sind das alles nur Marionetten?

Naja, Heilkundlerin, Lesbe und Feministin

Warum die nun aber eine Nosferatu geworden ist, erschließt sich mir nicht.

Wikipedia zu ihrem Leben
Zunächst war sie von 1884 bis 1891 als Buchhalterin in Rinteln tätig und studierte dann erst Medizin in Bern und später Jura in Zürich. Nach ihrer Rückkehr aus der Schweiz mit Anna (Aebi-)Eysoldt (1868-1913) um 1900 lebte sie erst in Bonn, dann Alfter (1905-1909), Mehlem (1909/1910) und wiederum in Bonn. Von 1915 bis 1919 arbeitete sie in der Berliner Säuglingsfürsorge. Mit ihrer Lebensgefährtin Hildegard Moniac (1891-1967) zog sie 1920 nach Rüdersdorf bei Berlin und eröffnete in ihrem gemeinsamen Haus in der Luisenstraße 32 (heutige Rudolf-Breitscheid-Straße 57) eine Praxis für homöopathische Heilbehandlungen. Bereits in Bonn und später in Rüdersdorf bei Berlin war sie – trotz Ausschluss aus der Partei im Rheinland 1912/1913 – in der sozialdemokratischen Bewegung aktiv. Anfänglich unter dem Pseudonym Hans Carolan veröffentlichte sie bis zu ihrem erzwungenen Publikationsende 1933 zahlreiche Zeitungsartikel und mehrere Bücher zu den feministischen Themen: Wahlrecht, geschlechtsspezifische Erziehung und Bildung, Frauenstudium, Gewalt gegen Mädchen und Frauen, Mutterschaft und Kinderheilkunde. Außerdem gab sie die Zeitschrift Kinderheil und einen gleichnamigen Kalender heraus. Johanna Elberskirchen war in der u.a. von Magnus Hirschfeld (1868-1935) gegründeten wissenschaftspolitischen Vereinigung Wissenschaftlich-humanitäres Komitee (WhK), darüber hinaus in der Weltliga für Sexualreform, zuletzt als Referentin in Wien 1930 aktiv. Ihre Urne wurde 1975 heimlich von zwei Frauen in der Grabstätte ihrer Lebensgefährtin Hildegard Moniac beigesetzt. Am 5. Dezember 2002 beschloss die Gemeindevertretung Rüdersdorf bei Berlin einstimmig, die Grabstätte Elberskirchen/Moniac unter Schutz zu stellen. 2003 fand eine Gedenkveranstaltung auf dem Rüdersdorfer Friedhof statt, an der einhundert Personen teilnahmen. Für Johanna Elberskirchen und ihre letzte Lebensgefährtin Hildegard Moniac wurden Gedenktafeln aufgestellt. Seit Ende des Jahres 2005 hängt außerdem am Geburtshaus von Johanna Elberskirchen in der Bonner Innenstadt in der Sternstraße 37 (frühere Nummer 195) eine Gedenktafel und erinnert an die streitbare Feministin.
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